Vorbeugen statt heilen

Man nehme: Ein Hofbräuhaus, einen Grönemeyer (Dietrich, Professor Dr.), 260 tolle Gäste – und schon hat man einen vergnüglichen Abend, über den noch lange gesprochen werden wird. So geschehen bei den 36. STADTGESPRÄCHEN.ruhr im neugebauten Königshof im Zentrum Essens, wo der beliebte Talk auf Einladung der Körfergruppe (Königshof) und des dort eingerichteten Hofbräuhauses stattfand – dieses Mal zum Thema „Vorbeugen statt heilen. Ärzte für die Gesundheit bezahlen, nicht für die Krankheit“. Wusste doch schon  Hippokrates: Es ist besser, eine Krankheit gar nicht erst zu bekommen statt sie mühsam therapieren zu müssen. Impulsgast des Abends war Professor Dr. Dietrich Grönemeyer, im Volksmund wegen seiner Behandlungserfolge häufig „Rückenpapst“ genannt, aufgrund seiner wissenschaftlichen Forschungen und seines ganzheitliches Medizinverständnisses international anerkannter Mediziner und Medizin-unternehmer. Das Thema interessierte brennend: Zwar hat Deutschland das zweitteuerste Gesundheitssystem weltweit, hier wird jedoch die Prävention kaum wirksam genutzt.

Beim aktuellen „Public Health Index“ des deutschen Krebsforschungs- Zentrums nimmt unser Land unter 18 europäischen Staaten den 17. Rang ein. Mit tödlichen Folgen. Unsere Lebenserwartung von durchschnittlich 81 Jahren ist die niedrigste in Mittel- und Westeuropa. High noon, das endlich zu realisieren und dem entgegenzusteuern. Gerade in der Gesundheitswirtschaft im Ruhrgebiet liege viel Know-how und Potential, so Grönemeyer.

Zum Auftakt des Abends konnte der virtuose Trompeter Jim Galakti gewonnen werden, seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der deutschen und europäischen Musikszene. Seine Red Deluxe Martin Committee Trompete begleitet ihn auf den bedeutendsten Bühnen weltweit und war natürlich auch im Königshof dabei.

Die Veranstalter danken darüber hinaus ihren Sponsoren und Unterstützern, darunter die Winzergenossenschaft Mayschoß Altenahr eG, die Privatbrauerei Jacob Stauder, die Schlossquelle, die Sparkasse Essen sowie die MSS Security Group. In unseren Dank schließen wir unsere Unterstützer und unsere Fördermitglieder ein.